Johann-Riebel-Gedenkturnier 2017 - SC Lechhausen 1908 e. V.

SC Lechhausen 1908

Der Schachclub in Augsburg
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Johann-Riebel-Gedenkturnier 2017

Turniere
Eine Mixtur aus je dreimal Schnellschach/Normalvariante, Schnellschach/Schach 960 und Blitzschach hatte der SC Lechhausen beim diesjährigen Johann-Riebel-Gedenkturnier anzubieten. In der ursprünglichen Planung war sogar noch eine 60 Minuten-Normalschach-Partie angedacht worden, die aber dann doch aus naheliegenden zeitbedingten Gründen wieder in der Schublade verschwand.

Wie (fast immer) in den vergangenen Jahren war Haunstetten mit einigen DWZ-starken Spielern vertreten, und diese zählten dann natürlich automatisch zu den Anwärtern auf einen Platz auf dem imaginären Treppchen. Man werfe bei dieser Gelegenheit doch noch einmal einen kurzen Blick auf die Abschlusstabelle des JRGT vom letzten Jahr.

Indes, bis ganz nach oben schafften sie es diesmal nicht, denn sie wurden vom SK Rochade-Mann Thorsten Zehrfeld ausgebremst, der sich lediglich einen Verlust im Schach  960 erlaubte. Auch Robert Luhn (SK Caissa) gelang es, sich zwischen die TSVler zu schieben.

Spannenderweise fiel die Entscheidung über die Verteilung der ersten drei Plätze erst in der letzten Runde, in der T. Z. zunächst noch den widerspenstigen Igor Tokarev (wieder  einmal der beste Lechhauser) zähmen musste, und so Anton  Bilchinski (TSV Haunstetten) um das entscheidende halbe Pünktchen, das ihm ausgerechnet Vereinskollege Manfred Rubke abgeknöpft hatte, auf Distanz halten konnte.

Drei Lechhauser sollten wir hier noch ehrend erwähnen: Einmal Georg Gaier, der nach zurückhaltendem Start wie Phönix aus der Asche von hinten durch die kalte Küche kam und in der letzten Runde selbst noch um einen der Spitzenplätze mitspielte. Zweitens Ilija Martinovic, der als einziger Spieler alle drei Schach 960-Partien gewinnen konnte, und drittens den jungen Leon Egger, der sich kühn in das Kampfgetümmel geworfen hatte. Natürlich war das Feld noch zu stark für ihn, aber, wie er nachher feststellte: "Das hat Spaß gemacht."

Vielleicht gibt es im nächsten Jahr doch einen Vierkampf: zusätzlich 10 Partien Bullet-Schach bei gleichzeitigem Ringkampf mit einem Gorilla. Den Gorilla suchen wir noch.
Die Teilnehmer
Von links nach rechts: Johann Kioschies, Bernhard Hellrung, Valentin Usselmann, Anton Bilchinski, Michael Romfeld, Thorsten Zehrfeld, Josef Zunic (auch Turnierleitung), Manfred Rubke, Georg Gaier, Ilija Martinovic, Leon Egger, Oleg Lapin, Zivko Lakic, Christian Frenkler, Igor Tokarev, Werner Münnich (Turnierleitung), Osman Yagci, Pablo Dominguez. Verdeckt: Alessandro Terzitta. Es fehlen: Robert Luhn, Josef Martin Neiß

Das gezoomte Bild kann mit gedrückter Maustaste verschoben werden.




Johann Riebel
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